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Die
älteste Hörhilfe ist die Handmuschel. Auf ihr basiert
der im 14. Jahrhundert entwickelte Hörfächer.
Im 19. Jahrhundert gab es Hörschläuche und verschiedene
Hörrohr-Konstruktionen. 1904 wurde das erste Hörgerät,
1934 das erste tragbare Hörgerät gebaut. Es
war ein riesiger Kasten. Daraus entwickelten sich in
den 1940er
Jahren die so genannten Taschengeräte, deren Ära
bis 1960 andauerte. Danach eroberten Hinter-dem-Ohr-Geräte
den Markt.
Fast
zeitgleich mit den Hinter-dem-Ohr-Geräten wurden die Im-Ohr-Geräte
entwickelt. Ihre Erfinder verfolgten vor allem ein Ziel – eine
Hörhilfe aus einem Guss zu erschaffen.
Ein
Gerät, das nicht wie die Taschengeräte und die
Hinter-dem-Ohr-Geräte
aus verschiedenen Komponenten besteht, sondern alle technischen
Notwendigkeiten in einer einzelnen Komponente vereint. Ein
Gerät, das direkt im Ohr getragen wird, das klein,
unauffällig und zugleich bequem ist.
Die ersten Im-Ohr-Geräte waren Conchageräte, die
1966 auf dem amerikanischen und kurz darauf auf dem deutschen
Markt angeboten wurden.
In
dem Bemühen den Tragekomfort der Hörhilfe zu verbessern,
entwickelten sich aus den Conchageräten die ersten Gehörgangsgeräte.
Mittlerweile sind sowohl Conchageräte als auch Gehörgangsgeräte
in den unterschiedlichsten Varianten erhältlich.
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