„RUHE!“ Dieses
Wort gehört zum Vokabular jeder
Lehrkraft. Denn während des Unterrichts ist es in den Schulen
meist viel zu laut. Wie Messungen in Wiesbadener Klassen ergeben
haben, liegt
der durchschnittliche Geräuschpegel bei 67 Dezibel. Das
entspricht der Lautstärke einer schleudernden Waschmaschine.
Der
Lärm während des Unterrichts hat negative Folgen.
Er verschlechtert das Lernklima, stört das Wohlbefinden,
führt zu Aggressionen und kann die Gesundheit negativ
beeinflussen. Immer öfter kommt es vor, dass bereits Kinder über
Kopfschmerzen und ein „Klingeln“ in den Ohren klagen.

Zuviel Lärm ist schädlich.
„Schöner Hören“ hat es sich zur Aufgabe gemacht,
bei den Wiesbadener Schülern mit der Hilfe von SoundEar ein
Lärmbewusstsein zu schaffen. SoundEar ist
ein Lärmmessgerät,
auf dem ein stilisiertes überdimensionales Ohr abgebildet
ist. SoundEar ermöglicht den Kindern durch Selbsterfahrung
zu lernen, was Lärm heißt und wie unangenehm Lärm
ist.
Seit
2002 stellt „Schöner Hören“ interessierten
Wiesbadener Schulen SoundEar gegen eine Schutzgebühr 4
Wochen lang zur Verfügung. In allen Klassen, in denen
das Lärmmessgerät bisher eingesetzt worden ist, ging
der Geräuschpegel deutlich zurück.

„Schöner Hören“ will
an Wiesbadener Schulen
ein Lärmbewusstsein schaffen.
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