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„Welche
Aufgabe sollen wir nun bearbeiten?“, fragt der Junge
in der letzten Reihe seinen Klassenkameraden. Doch auch der
schaut ratlos drein. Denn die beiden Hinterbänkler haben
mal wieder nicht verstanden, was die Lehrerin vorne an der
Tafel überhaupt gesagt hat.
Schuld an dieser Situation ist der hohe Geräuschpegel in der
Klasse. Ein Problem, das viele Lehrkräfte kennen. Messungen
an Wiesbadener Schulen haben gezeigt, dass der durchschnittliche
Lärmpegel im Klassenraum bei 67 Dezibel liegt. Dies entspricht
der Lautstärke einer schleudernden Waschmaschine.

Lehrerin mit Soundfield-System
Um sich bei einem solchen Geräuschpegel überhaupt
verständlich machen zu können, muss die Lehrkraft
ihre Stimme auf ein Niveau von 73 Dezibel anheben. Das ist
für die Stimme eine extreme Belastung. Die Folge sind
nicht selten Heiserkeit und Stimmbandreizungen.
Aufgrund der schlechten Akustik sind die Lehrkräfte in
einigen Klassenräumen aber auch mit 73 Dezibel nicht
an jedem Platz gut zu verstehen. Gerade die Schüler in
der letzten Reihe haben Probleme, dem Unterricht zu folgen.
Sie müssen immer wieder nachfragen oder sie beginnen
Quatsch zu machen, was die Lautstärke weiter erhöht.
Die Firma Sennheiser hat mit Soundfield ein System entwickelt,
mit dem die Lehrkraft in normaler Gesprächslautstärke
von allen Schülern gut verstanden wird – auch in
Räumen mit schlechter Akustik. Mit Soundfield hören
die Kinder und Jugendlichen die Lehrkraft überall so,
als stehe sie direkt vor ihnen. Durch die direkte Ansprache
sinkt der Lärmpegel und die Schüler können
dem Unterricht konzentrierter folgen.
Sogar mit belegter Stimme – etwa bei einer leichten
Erkältung – ist der Lehrer ohne sich anstrengen
zu müssen dank Soundfield von allen Schülern gut
zu hören. Der Unterricht muss daher nicht ausfallen.
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